Gletscher und Geschichte

600 400 Jonas Gobeli

Frühmorgens fuhren wir in den wunderschönen Magdalenenfjord ein. Sonnenschein, umgeben von Gletschern – was für ein Start in den Tag! Unser Schiff ankerte in der malerischen Bucht Trinityhamna. Wiederum bot sich die Möglichkeit, verschiedene Spaziergänge oder auch eine anspruchsvolle Wanderung zum Gletscher Gullybreen zu unternehmen. Dabei kamen alle auf ihre Kosten: Die Wanderer konnten den Gletscher aus nächster Nähe bestaunen und für die Spaziergänger boten mehrere vorbeiziehende Belugas ein unvergessliches Erlebnis.

Der feine Sandstrand in der Trinityhamna-Bucht erinnerte an eine Karibikinsel. Da liessen es sich einige unerschrockene Gäste nicht entgehen, ein kühlendes – oder eher eisiges – Bad im Meer zu nehmen. Beim anschliessenden Bad im Jacuzzi auf dem Aussendeck konnten sich die mutigen Schwimmer wieder aufwärmen.

Am späten Nachmittag trafen wir in Ny-Ålesund ein. Einige Häuser, ein paar Autos und ein kleiner Shop… Wir waren nach fast 10 Tagen zurück in der Zivilisation. Ny-Ålesund war der Ausgangspunkt der Nordpol-Flüge von Roald Amundsen und Umberto Nobile in den Jahren 1926 und 1928. Unsere Guides konnten uns entsprechend viele spannende Geschichten aus vergangen Zeiten erzählen. Heute beheimatet der Ort diverse internationale Polarstationen und das (inoffiziell) nördlichste Postamt der Welt. Natürlich liessen es sich unsere Gäste nicht nehmen, Postkarten mit dem entsprechenden Poststempel an die Daheimgebliebenen zu schicken.

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