Pyramiden MV Spitsbergen

Sonnenschein zum Abschluss / Pyramiden et Brucebyen

600 400 Jonas Gobeli

Unser letzter Tag auf dem Schiff. Noch einmal durften wir Spitzbergen mit allen seinen Facetten erleben. Schon der erste Blick aus dem Fenster verriet, dass uns ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und unendlichem Sonnenschein bevorstand. So startet man auch nach einer kurzen Nacht mit viel Elan und Neugier für neue Entdeckungen in den Tag.

Am Vormittag erkundeten wir die ehemalige russische Kohleabbau-Siedlung Pyramiden. Bei einer geführten Ortsbesichtigung erfuhren wir viele interessante Fakten und Episoden aus vergangen Zeiten. Bis vor knapp 20 Jahren wurde in Pyramiden Kohle abgebaut. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde der Abbau sehr abrupt eingestellt und die Einwohner verliessen den Ort. Heute zeugen die verlassenen Gebäude von vergangenen Zeiten und als Besucher taucht man für einen Moment in das Leben in der ehemaligen Sowjetunion ein.

Brucebyen war unsere letzte Anlandung und ein würdiger Abschluss unserer Schiffsreise. Der mächtige Nordenskjöld-Gletscher im Hintergrund, davor ein kleiner See. Was für ein toller Anblick und das alles bei prächtigem Wetter und für Spitzbergen-Verhältnisse milden Temperaturen von ungefähr 12 Grad.

Zurück auf dem Schiff hiess es packen, bevor wir das fulminante Abschlussessen geniessen konnten. Die Küchenmannschaft zeigte noch einmal ihr ganzes Können und verwöhnte uns mit frischen Meeresfrüchten, Sushi und anderen Delikatessen.

Am Abend nahm uns Genna, unsere Bordfotografin, noch einmal mit auf die Reise. Ihre Fotoschau enthielt ihre besten Aufnahmen und war ein toller Rückblick auf unsere unvergessliche Reise.

Kurz nachdem sich der Kapitän von uns verabschiedet hatte, erreichten wir am späten Abend bei schönstem Wetter Longyearbyen. Wir freuen uns, noch eine letzte Nacht auf unserem schwimmenden Zuhause, der MV Spitsbergen, verbringen zu können.

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Au réveil, le ciel est grand bleu et aucun nuage à l’horizon. Nous sommes devant Pyramiden ; une ville fantôme russe située au fond du Billefjord. La ville tient son nom de l’imposante montagne qui la domine. Nous débarquons dans un autre monde et plongeons le temps de la visite en plein cœur de l’URSS. Le guide local nous en apprend davantage sur l’histoire et les raisons de l’abandon soudain des lieux en 1998. Nous nous promenons dans ces lieux chargés de mystère et pénétrons dans les différents bâtiments dont la piscine la plus septentrionale au monde, la cantine à architecture moderniste, le gymnase et le cinéma.

Une fois tout le monde à bord, nous levons l’ancre pour un court trajet de l’autre côté du fjord jusqu’à Brucebyen. Nous y découvrons les vestiges d’une tentative vaine d’exploitation minière. Le paysage magnifique, baigné par le soleil, offre une vue spectaculaire sur le glacier. Quelques bernaches nonettes nichent à proximité d’un lac tandis que des sternes arctiques virevoltent au-dessus de nos têtes. La journée se termine en beauté avec la présentation de Fritz sur les mammifères du Svalbard : ours, rennes et renards arctiques. Le cocktail du Capitaine clôt cette magnifique expédition sous le soleil de minuit.

 

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